Private Internatsschulen – die bessere Alternative?

Beinahe gebetsmühlenartig, so der unabhängige Internatsberater Peter Giersiepen, werde in vielen Zeitungsartikeln seit geraumer Zeit das Credo verbreitet, dass öffentliche Schulen grundsätzlich schlecht und private Schulen grundsätzlich gut seien. Private Internatsschulen versuchten zudem, von der aktuellen Diskussion über die Notwendigkeit der Ganztagsschule zu profitieren.

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"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd." Diese Lebensweisheit, die abwechselnd als chinesisches Sprichwort oder als Ausspruch des amerikanischen Offiziers und Pioniers William Frederick Cody (besser bekannt als Buffalo Bill, 1846-1917) zitiert wird, beschreibt die Situation der unabhängigen und nichtkommerziellen Internatsberatung recht zutreffend.

Seit nunmehr über einem Vierteljahrhundert bieten wir ratsuchenden Eltern und Schülern objektive Informationen zu den Themen Internatserziehung und Internatsauswahl an. Diese Aufgabe ist nichts für Harmoniesüchtige und Konfliktscheue. Denn weder gibt es überwiegend Positives zu berichten, noch macht man sich mit kritischer Aufklärung viele Freunde. Im Gegenteil. Wir sind ständigen juristischen Angriffen und geifernden Schmähungen beleidigter "Eliteschüler(innen)" ausgesetzt. Die veröffentlichte Meinung ignoriert uns nach Möglichkeit. Dabei sammeln wir nur Informationen und stellen diese allen Interessierten zwecks umfassender Meinungsbildung zur Verfügung.

Ein zentraler Vorwurf gegenüber unserer Arbeit lautet, diese Informationen seien "einseitig". Dem widersprechen wir gar nicht. Wir fügen aber hinzu: Sie sind  n o t w e n d i g  e i n s e i t i g !  Warum?

Privatschulen und private Internatsschulen gelten seit je als besonders schwierige Branche. Nirgendwo sonst klaffen Anspruch und Wirklichkeit, Schein und Sein  vermutlich so weit auseinander. Immer wieder geraten diese Einrichtungen daher in existenzbedrohliche Krisen, vollführen "Balanceakte am Rande der Pleite, der wirtschaftlichen wie der pädagogischen", wie dies vor vielen Jahren im ZEITmagazin nachzulesen war. Doch wie die Serengeti dürfen offensichtlich auch Salem & Co. nicht sterben. Wobei die Rettung eines Naturreservats für vom Aussterben bedrohte Wildtiere für die Menschheit wohl ungleich bedeutsamer ist als die Erhaltung von pädagogischen Sanatorien für die Problemkinder der Geldelite und der abstiegsbedrohten Mittelschicht.

Private Bildungsanbieter und insbesondere teure Luxusinternate, die  eindeutig verfassungswidrig sind, weil sie die Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern fördern und von daher völlig zu Recht mit Schlagworten wie "Refeudalisierung der Gesellschaft" oder "Klassenkampf von oben" in Zusammenhang gebracht werden, haben mächtige Fürsprecher. Wohl kein Wirtschaftszweig ist mit den Reichen und Einflussreichen in dieser Republik sowie auch mit den Medien dichter vernetzt. Daher überwiegen in der veröffentlichten Meinung Hofberichterstattung und PR-Journalismus, werden kritische Informationen systematisch totgeschwiegen oder beschönigt. Nur vor diesem Hintergrund konnten die unzähligen Fälle von Gewalt und sexuellem Missbrauch in deutschen Internatsschulen und Schülerheimen über Jahrzehnte vertuscht werden - bis dann irgendwann - durch den Mut einzelner Journalisten und die Hartnäckigkeit weniger Opfer - schließlich doch die Bombe platzte. Bei Erscheinen des ersten Presseberichts über die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule im Jahr 1999, der zunächst ohne Wirkung blieb, war ich übrigens der einzige, der in einem Leserbrief an die Frankfurter Rundschau auf das ganze Ausmaß des drohenden Skandals hingewisen hat. 

Aber mittlerweile beginnen die Opfer von Missbrauch und Gewalt bereits lästig zu werden. Man möchte möglichst schnell wieder zur Tagesordnung übergehen. Schon schließen die Privatschul-Lobbyisten, PR-Berater und käuflichen Schreiberlinge ihre Reihen, wird von Neuem idealisiert und schön geredet. "Eine Lüge ist umso effizienter, je perfekter sie die Erwartungen der Belogenen bedient", stellte Sabine Rückert schon vor Jahren in der ZEIT fest. Auch dieser Satz passt perfekt zum Thema dieser Seite. Vor allem die abstiegsbedrohte Mittelschicht, aber auch die von der eigenen Dekadenz in ihrem Bestand gefährdete alte Oberschicht  w o l l e n  glauben, dass es die schönere Schule, die alle Probleme löst und das Böse fernhält, bei den privaten Anbietern zu kaufen gibt. Und der verschuldete Staat, der die notwendigen Ressourcen für Recht, Sicherheit und Bildung verweigert, ist froh über jeden, der sich selber hilft; auch wenn die vermeintliche Arche Noah sich als Titanic erweisen könnte.

Wie wichtig unsere Aufgabe - trotz aller Widerstände und Anfeindungen - ist, mögen Sie an folgender  Zuschrift (anonymisiert) ablesen. Zitat:

From: ***@t-online.de>
To: AVIB_Ulrichstein@t-online.de

Sehr geehrter Herr Lange,

seit Tagen lese ich nun schon Artikel von Ihnen - und immer wieder könnten Sie (wenn es denn möglich wäre) mich enttäuscht mit dem Kopf nicken sehen! Sie haben ja so Recht! Wir sind als Eltern eines 17-jährigen Sohnes mitten in das zum Himmel stinkende Häufchen getappt, das da heißt "Elite-Internat". Eines unterscheidet uns von vielen anderen Eltern, die ihr Kind auf ein Internat gegeben haben: Wir wollten unseren Sohn niemals abschieben! Wir kommen selbst aus ganz normalen Verhältnissen und wollten unserem Sohn eine erstklassige Schulbildung ermöglichen. Wir nehmen die 30.000 €/Jahr NICHT aus der Kaffeekasse. Mehr als die 70 €/Monat Taschengeld übers Internat bekommt er auch nicht. Sehr im Gegensatz zu vielen seiner Mitschüler, freuen wir uns darauf, dass er alle 2 Wochenenden nach hause kommt - und er tut das auch.

Aber nun ist es soweit: Der Verdacht auf Drogenkonsum ist auch bei unserem Sohn angekommen. Er wurde suspendiert und wir wissen nicht wirklich, wie es nun weitergehen soll. Die Schule hat am Freitag die Sommerferien eingeläutet und die Schulleitung hält es nicht für nötig, uns eine Information zukommen zu lassen.

Mittlerweile hat unser Sohn so einiges erzählt über den unglaublichen Sumpf, der auf "Schloss XY" brodelt, dass ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann, ihn wieder dort hin zu schicken. In Teilen dieses Sumpfes steckt auch er mit einem Fuß: Es wird gesoffen, bis zum Abwinken!

Leider sind wir zu 100 Prozent auf die PR-Masche der Internate reingefallen. Es ist genauso, wie Sie es in so vielen Berichten und Interviews beschreiben. Ich erkenne so vieles wieder: Gruppenzwang, Mobbing, Drogen, Alkoholexzesse, nichts ahnende Schulleitungen, hohe Schülerfluktuationen, regelmäßige Kündigungen von Schülern (um sich die Hände in Unschuld zu waschen und die Elternschaft zu beruhigen), gut manipulierbare Urintests (um damit zu prahlen "Wir tun etwas", beim Pinkeln dreht sich das Personal allerdings schön um, damit man das Fremdurin ja nicht findet) .... ich könnte eine endlose Liste schreiben .... aber Sie wissen vermutlich, was ich alles meine!

Mein Sohn ist ein schlaues Kerlchen, dem ich trotz allem vertraue! Ich habe eine von der Schule inoffiziell geforderte Haaranalyse in letzter Sekunde abgebrochen, weil wir unserem Kind glauben! Uns ist es an dieser Stelle wichtiger gewesen, IHM das Vertrauen zu zeigen, als der Schule einen (Unschulds-)Beweis vorzulegen. Wir haben ihn in den letzten Monaten sehr oft über die Hausärztin testen lassen (Urinprobe/Labor) und er war immer sauber. Seine schulischen Leistungen sind hervorragend. Er hat die 10. Klasse als Jahrgangsbester abgeschlossen und ist direkt in die 12. Klasse (Q1/Q2) gegangen. Nun steht nur noch Q3 und Q4 an ... Wo, das wissen wir noch nicht! Wir werden einen Weg finden! Vielleicht haben Sie ja einen Rat für uns?!?

Wichtiger ist für mich jetzt allerdings, wie ich anderen Eltern von unseren Erfahrungen berichten kann. Wie kann ich andere Eltern warnen? Ich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, alles das für mich zu behalten und habe beschlossen, diese angsteinflößenden Umstände öffentlich zu machen. Ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich einer solchen Einrichtung das wichtigste anvertraut habe, was es für mich gibt auf der Welt .... mein Kind!

Würde mich wirklich sehr freuen, von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen
***

Zitatende

Der um sich greifenden Meinungsmache zu Gunsten der Privatisierung des Bildungswesens setzen wir weiterhin unsere kritische Aufklärungsarbeit entgegen. Bitte beachten Sie die Infotheken zu den wichtigsten Themen, die wir auf dieser Seite zusammengestellt haben. Machen Sie sich selbst ein Bild. Gern stehen wir Ihnen darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite (sofern Sie die Wahrheit vertragen können). Rufen Sie uns an oder schicken sie eine Anfrage per Email.

Mit freundlicher Empfehlung
Internatsberatung der AVIB gemn.e.V.
gez. Ulrich Lange
Geschäftsführer

Neues vom "Internatsboom":

http://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauchsskandal-schleppende-aufarbeitung-an-der-odenwaldschule-1.1486342

http://m.ftd.de/artikel/70072032.xml?v=2.0

http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:sylter-internat-nordsee-college-ist-gescheitert/70072029.html

http://www.zeit.de/2012/06/C-Spezial-Internat

http://www.gratis-webserver.de/AVIB02/8.html

http://www.internetbaukasten.de/datas/16/data/downloads/167903/Landerziehungsheimezurueckzurelite.pdf

http://www.taz.de/!78095/

 


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